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Zollern-Alb-Koi

Die Adresse für erstklassige Japan-Koi

Und alles für den Koiteich

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Infos / FAQ

Die hier gesammelten Infos sind Erfahrungswerte und sind lediglich als Beispiel zu sehen.

Wis sind zwar Sach- und Fachkundig aber keine Tierärtze oder Biologen!

* Wasserwerte messen!

Leider wird das regelmäßige messen der Wasserwerte häufig vernachlässigt. Oft wird ein zu hoher Nitrit NO² oder Ammonium/Ammoniak NH3/4 Wert erst bemerkt wenn der erste Koi krank oder tot ist. Auch im Winter sollten die wichtigsten Werte ab und zu kontrolliert werden. Diese sollten nicht Nachweisbar sein

Auch Phosphat PO4 sollte vor allem im Frühjahr gemessen werden um einer Algenblüte entgegen zu wirken. Ein PO4 Test ist weitaus günstiger und vor allem gesünder für alle Teichbewohner als jedes Algenmittel.

Da der Karbonat-Härtegrad den PH Wert beeinflusst sollte man auch immer über die Karbonathärte im Wasser informiert sein. Ist diese hoch, dann ist auch der PH-Wert stabil und Sie müssen keinen Säuresturz befürchten, was zu schweren Schäden bis zum Tod bei Fischen und Filterbakterien führt. 5°d ist hier das absolute Minimum.

Achtung!! der PH Wert ist Abends immer Höher und fällt über Nacht. Vor Sonnenaufgang ist der Niedrigste PH Wert zu messen!! Also immer früh morgens messen!

Die Gesamthärte gibt uns Auskunft über die Verfügbarkeit gesundheitsrelevanter Spuren- und Mengenelemente, wie Calcium, Magnesium, Barium und Strontium, Calcium, Magnesium. Diese sollten mit geeigneten Präparaten auf einem Wert von ca. 4-15°d gehalten werden.

* Wasserwechsel!

 Auch wenn alle Wasserwerte im “grünen Bereich” sind, ist es ratsam, regelmäßig frisches Wasser in den Teich zu lassen. Min. 10% des Wassers darf im Monat durch frisches Wasser ersetzt werden. Die gesündesten und größten Fische sind in Teichen zu finden die an Fließenden Gewässer angeschlossen sind. Allerdings ist darauf zu achten wie die Wasserwerte des “frischwassers” sind. Leitungswasser sollte auf Chlor geprüft werden ( kann man riechen) Regen- bzw. Zisternenwasser kann schädliches Kupfer enthalten. Brunnenwasser sollte in jedem Fall im Labor untersucht werden! Es kann u.a erhöhte NO² und NO³ Werte haben oder durch Rückstände von Substanzen die in der Landwirtschaft eingesetzt werden verunreinigt sein.

* Fische beobachten!

Die ersten Anzeichen dass etwas nicht I.O. ist, bekommen Sie oft direkt vom Fisch. Beobachten sie das Schwimmverhalten und die Atemfrequenz der Fische.

 Ist die Atemfrequenz erhöht, oder die Fische Schnappen an der Oberfläche nach Luft, kann das an fehlender Sauerstoffsättigung liegen. Oder aber an einer Ammoniak oder Nitrit Vergiftung. Ammoniak NH³ schädigt die Kiemen und der Koi ist nachhaltig in der Sauerstoffaufnahme gestört. Das heißt, der NH³ Peak kann auch einige Zeit her sein und nicht bermerkt worden sein. Durch Anreicherung von Nitrit NO² im Blut ist die Aufnahme von Sauerstoff durch die Kiemen gestört. Dadurch hat der Fisch einen Mangel an Sauerstoff obwohl das Wasser ausreichend gesättigt ist.

Auch ein Befall mit Kiemenwürmern geht mit Anzeichen von erhöhter Atemfrequenz einhe, hier kann ein Abstrich unter dem Mikroskop Aufschluss geben.

 Übermäßiges scheuern oder Springen deutet auf Parasiten oder Wurmbefall hin.  

Leichte Rötungen, weiße Beläge oder abstehende Schuppen können ein Zeichen für Parasiten, Pilze oder Bakterielle Infektion sein.

Die Diagnose sollte unbedingt durch einen Abstrich unter dem Mikroskop bestätigt werden, Es ist ratsam vor Behandlung einen Tierarzt um Hilfe zu rufen.

Auf jeden Fall sollte bekannt sein wie und gegen was bekämpft werden muss.

Kippen Sie nicht einfach Breitband-Gifte wie FMC (FMG) etc. in den Teich

Vieles lässt sich mit Salz (bis zu 0,6%) und Propolis behandeln wenn man es nur früh genug bemerkt.

Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie gerne bei der Behandlung Ihrer Fische

 

Gew-gr-Tabelle

Fütterungsempfehlung:

Je nach Wassertemperatur 0,5-2 % des Körpergewichts je Koi pro Tag

Vor allem im Sommer sollte auf hochwertges Futter gesetzt werden um den Koi auf den Winter vorzubereiten ohne das Wasser zu belasten.

Auch das Wachstum ist im August und September  am höchsten.

Die Rationen möglichst auf 3-5 Fütterungen am Tag verteilt.